
Grundwissen zur
Ente
Nahrung

Hochwertiges Entenfutter mit mindestens 15% Protein ist erforderlich. Eine durchschnittliche Ente verbraucht etwa 150 bis 200 Gramm Futter pro Tag.
Bruteier ca. 189 Stück, Brutzeit - 28 Tage
Pekingenten: häufigste Sorte, sehr unkompliziert und kaum Ausfälle, erreichen in 9 Wochen ca. 3 - 3,5 kg
Mulardenenten: neue Modeente, sie erreichen nach 12 Wochen ca. 3,5 kg, sehr gute Fleischqualität(Kreuzung mit Flugente), anfänglich sehr wärmeempfindlich
Raum

Es muss wegen der meist guten Flugtüchtigkeit bei einigen Rassen mit einem Netz überspannt werden, damit die Enten nicht davonfliegen. Dafür stellen die Enten kaum Ansprüche hinsichtlich ihres Stalles und sind schon mit einem einfachwandigen Holzstall und gute Einstreu zufrieden.
Pro erwachsene Ente sollte ein Raum von etwa 1 m2 im Stall und 2-4 m2 im Auslauf zur Verfügung stehen.
Luft

Eine gute Belüftung ist notwendig, um Sauerstoffzufuhr und Luftqualität sicherzustellen. Vermeiden Sie hohe Ammoniakkonzentrationen durch regelmäßige Reinigung.
Wasser

Enten sind Wassertiere, diese benötigen somit für ihre Haltung auf jeden Fall eine Badegelegenheit. Der Schwimmbereich sollte mindestens 1 m2 Wasser pro Ente betragen. Die Enten benötigen täglich mindestens 0,5 bis 1 Liter Trinkwasser pro Ente.
Licht

Natürliches Licht ist wichtig für das Wohlbefinden. Eine Beleuchtungsdauer von 12 bis 14 Stunden pro Tag wird empfohlen.
Wärme

Entenküken benötigen am ersten Lebenstag mind. 35 Grad C, in den ersten zwei Wochen eine Umgebungstemperatur von 29 bis 32 Grad C, die dann wöchentlich um etwa 3 Grad C reduziert wird.
Wichtig für jeden Geflügelhalter
Bei Auftreten von diversen Krankheiten,
sofort und unverzüglich einen Tierarzt konsultieren!
Unikats-Verständnis
Abschließend muss gesagt sein, dass jedes Diglas Huhn ein Unikat ist. Jedes Tier hat seine Eigenheiten und Charakterzüge. Kein Huhn ist perfekt und dennoch sind sie alle liebenswert. Bei uns am Hof wird jedes Huhn gleich behandelt und trotzdem wachsen Sie alle ein wenig anders auf. Aber das ist ja schließlich das Schöne an unserer Mutter Erde.
